Les feuilles mortes (Das welke Laub) - Edith Piaf

Aus Französische Chanson-Texte auf deutsch
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Das welke Laub (Text und Musik: Serge Gainsbourg)

(dt. D. Kaiser,

Sänger im Chant-Song Quartett Stéphane & Didier et Cie)


Oh! Wie wär’ ich froh, du würdest dich entsinnen

der Zeit des Glücks und unsrer Freundschaft Zeit.

Schönes Leben, warum musstest du entrinnen?

Die Sonne brannte heißer noch als heut’.

Mit Schaufeln fegt man weg das Laub, nach der Saison.

Du siehst, ich vergaß nichts davon.


Mit Schaufeln wird das welke Laub gesammelt,

Erinnerung und Trennungsleiden auch.

Und der Nordwind trägt sie mit sich

in des Vergessens kalte Nacht.

Du siehst, vergessen hab’ ich nicht,

das Lied, das du einst sangst, für mich.


Es ist ein Lied, das uns sehr ähnelt.

Du liebtest mich, ich liebte dich.

Wir lebten beide, wie angebändelt.

Ich liebte dich, du liebtest mich.

Doch das Leben trennt die, die sich lieben,

so nach und nach, und ohne Krach.

Aus dem Sande löschen die Gezeiten

die Spur der Liebe, die zerbrach.


Mit Schaufeln wird das welke Laub gesammelt,

Erinnerung und Trennungsleiden auch.

Doch still und treu war und ist meine Liebe.

Sie lächelt und verdankt dem Leben mehr.

Du warst so schön. Ich liebte dich so sehr.

Wie könnte ich dich je vergessen?


Viel schöner war das Leben doch zu jener Zeit.

Die Sonne brannte heißer noch als heut’.

Du warst die süßeste Freundin mir.

Doch ich weiß nicht, wohin mit dem Leid.

Dein Lied, das konnte mich betören.

Immer und ewig werd ich’s hören.


Es ist ein Lied, das uns sehr ähnelt.

Du liebtest mich, ich liebte dich.

Wir lebten beide, wie angebändelt.

Ich liebte dich, du liebtest mich.

Doch das Leben trennt, die die sich lieben,

so nach und nach, und ohne Krach.

Aus dem Sande löschen die Gezeiten

Die Spur der Liebe, die zerbrach.